Möglichkeiten und Grenzen

Möglichkeiten
Aus Sicht der Osteopathie ist die Beweglichkeit aller Gewebe im Körper die Voraussetzung für Gesundheit. Alle lebensnotwendigen Funktionen werden in ständiger Bewegung aufeinander abgestimmt. Geschieht dies nicht, entstehen Beschwerden: der Organismus zeigt eine Symptomatik, zum Beispiel Mobiltitäsverlust oder Schmerz.

Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es, den Körper durch unterschiedliche Behandlungstechniken anzuregen, die Gewebeversorgung und die Beweglichkeit dessen im Zusammenspiel zu verbessern, damit die Selbstregulation greifen kann.  Dies immer mit dem Grundgedanken, dass jeder Mensch ein Individuum darstellt und eine eigene Konstitution, ein individuelles Beschwerdebild, den Umgang damit sowie seine eigene Biografie mitbringt.
Aus diesem Grund erfolgt beim ersten Termin ein ausführliches Patientengespräch und eine Untersuchung. Vorhandene Befunde (Röntgenbilder/ Op-Berichte, Laborbefunde) bitte ich mitzubringen!

Grenzen
Die Osteopathie gelangt dort an ihre Grenzen, wo der Körper nicht mehr in der Lage ist, durch die ihm innewohnenden Selbstheilungskräfte zu genesen. Notfälle,  bakterielle Entzündungen oder akute (fieberhafte) Infekte gehören nicht in ihr Behandlungsgebiet.

Auch seelische Erkrankungen können osteopathisch nicht angemessen behandelt werden. An dieser Stelle sind  Fachtherapeuten gefragt. Als begleitende Therapie bei psychosomatischen Beschwerden kann die Behandlung jedoch durchaus unterstützend sein.